Tag 07
Reynisfjara, gefrorene Flüsse & weite Straßen
NOCH EINMAL REYNISFJARA
Heute starteten wir planlos in den Tag und schauten mal, wo es uns hin treibt und was wir so erleben.
Für heute hatten wir kein konkretes Ziel. Wir wollten nochmal zum schwarzen Strand von Reynisfjara. Denn Cindy hatte ein Magazin von Zielfoto mit, wo auf dem Titelblatt genau dieses Motiv abgedruckt war. Und nun sollte ein Foto gemacht werden, bei dem man dieses Magazin vor dem Motiv fotografiert. Da beim ersten Besuch von Reynisfjara das Magazin in der Unterkunft vergessen wurde, musste das heute nachgeholt werden.
Auf dem Weg dort hin haben wir im schönsten Sonnenaufgangslicht in der Ferne einen Bagger gesehen. Das war auch ein tolles Motiv und so kam Tim auch auf seine Kosten. 🙂
Weite Landschaften und Island Pferde
WASSERFALL TIEF IN DER SCHLUCHT
Auf dem Weg haben wir uns das Zwischenziel „Nauthúsafoss” – einen kleinen Wasserfall in einer Schlucht – ausgesucht.
Der Nauthúsafoss gehört zu den eher versteckten Wasserfällen in Island. Er liegt nicht weit vom berühmten Seljalandsfoss entfernt, wird aber von deutlich weniger Besuchern entdeckt.
Um zu dem Wasserfall zu gelangen, folgt man vom Parkplatz einem kleinen Fluss bis zu einer Schlucht. Dort war alles vereist und wir haben uns nicht weiter in diese Schlucht hinein getraut. Daher haben wir leider den Wasserfall nicht gesehen.
Da der Nauthúsafoss ein Zufallsziel war, waren wir auch nicht über ihn informiert. Daher wussten wir nicht, dass man einem kleinen Pfad in die Felsspalte hinein folgen muss. Man muss über nasse Steine klettern, Wasser überqueren. Und am Ende sieht man wohl den 40 Meter hohen Wasserfall, der von moosbewachsenen Felsen umgeben ist.
Klingt super – aber wäre für uns auch nicht machbar gewesen, weil dort im Januar überall Wasser war und wir nicht in die Schlucht rein konnten. Aber es war trotzdem sehr schön dort!
UNSERE erste Flussdurchfahrt
Google Maps hat uns immer wieder „gesperrte” Straßen angezeigt. Wir fanden aber heraus, dass man diese Straßen mit einem 4×4-Fahrzeug dennoch befahren konnte und durfte.
So sind wir diese Straßen und Wege lang gefahren und allein das war manchmal schon ein Abenteuer. Und dann kamen wir zu unserer ersten Furt. Wir sind absolut keine Profis im Abschätzen von Wasserständen, entschlossen uns aber dann doch, durch den Fluss zu fahren. Schließlich haben wir ja auch ein 4×4 Auto! Genau für sowas! Nachdem wir die Durchfahrt geschafft haben, haben wir abgeklatscht. Cindy war heilfroh, dass alles gut gegangen ist. Und dann wurde der Weg schmal und Tim entschied, dass wir zurück mussten. Also nochmal durch den Fluss?! Ach herrje! Davon war Cindy gar nicht begeistert. Aber auch das hat natürlich super geklappt und alle Panik war umsonst.
