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Tag 05

Snaefellsjokull Nationalpark & Reykjavík

Snaefellsjokull Nationalpark

Wir sind schon früh losgefahren, es war noch dunkel, und die Straßen führten uns durch die ruhige, verschlafene Landschaft. Auf dem Weg zur Halbinsel Snæfellsnes hing der Mond noch deutlich am Himmel über den Bergen. Ein wunderbarer Anblick.

Die Halbinsel selbst wirkt fast wie ein kleines Miniatur-Island: Es gibt schroffe Küsten, Strände, kleine Fischerdörfer, Lavafelder und schneebedeckte Gipfel.

Nachdem wir die Halbinsel erreicht haben, war unser erstes richtiges Ziel der Ytri Tunga Strand. Dort gibt es Robben-Kolonien. Allerdings wohl zu einer anderen Jahreszeit. Wir haben nur ein paar vereinzelte Robben gesehen. Und das nur mit viel Aufwand.

Ytri Tunga Strand

Der Ytri-Tunga Strand ist ein kleiner, eher unscheinbarer Strand an der Südküste Islands. Berühmt ist er vor allem für seine Robben-Kolonie.

Wir kamen vom Parkplatz und liefen einen schmalen Pfad zum Strand. Es war alles sehr weitläufig. Die Sonne schien, aber es war kalt. Am Strand lag gefrorenes Seetang und es gab glitschige, glatte Steine. Robben haben wir keine gesehen und wir überlegten, ob wir vielleicht einfach wieder umkehren sollten.

Wir entschieden uns aber doch, einmal über die vielen Steine und Geröll weiter vor – hin zum Wasser – zu klettern. In der Ferne waren Menschen zu sehen, die scheinbar Robben entdeckt hatten. Der Weg war extrem anstrengend. Ständig musste man aufpassen, nicht wegzurutschen. Wir waren stets auf der Suche nach dem nächsten Stein, der nicht voller glitschigen Seetang oder Eis war und hielten uns aneinander fest.

Am Ende wurden wir belohnt. Wir haben ein paar Robben gesehen, die auf großen Felsen gechillt haben.

Die schwarze Kirche von Búðir

Auf der Halbinsel Snæfellsnes gibt es einige kleine, einsame Kirchen. Ein paar davon wollten wir heute auch besuchen.

Also fuhren wir nach unserem Ausflug zu den Robben weiter, hin zur Búðakirkja. Sie ist eine kleine Holzkirche, die mitten in einer weiten Lava- und Küstenlandschaft steht.

Die Kirche hat einen schwarzen Anstrich. Tür und Fenster sind weiß. Davor gibt es eine Steinmauer mit einem weiß gestrichenen Holztor.

Es sieht sehr idyllisch aus, wie die Kirche dort so mitten in Lavafeldern mit dem Meer im Hintergrund steht. Kein Wunder, dass sie ein so beliebtes Fotomotiv ist.

Die erste Kirche an diesem Ort wurde bereits im 18. Jahr-hundert errichtet, als in Búðir noch ein kleiner Handelsplatz lag. Von der einstigen Siedlung ist heute kaum noch etwas übrig.

Die heutige Kirche stammt aus dem 19. Jahrhundert, wurde schon mehrfach restauriert und sorgfältig erhalten.

Auch heute noch wird die Kirche gelegentlich für Gottesdienste genutzt. Auch wählen einige Hochzeitspaare diesen besonderen Ort für ihre Trauung.

Arnarstapi – Mit einer Küste voller Felsen

Dramatische Klippen, tosende Wellen und ein kleiner Hafen – Arnarstapi gehört zu den schönsten Küstenorten auf der Halbinsel Snæfellsnes.

Arnarstapi ist ein kleines Fischerdorf, das für seine beeindruckenden Basaltklippen und die wilde Atlantikküste bekannt ist. Entlang der Küste führen Wanderwege über Felsen und durch Graslandschaften, von denen man einen großartigen Blick auf das Meer und die spektakulären Felsformationen hat.

Besonders auffällig sind die dunklen Lavafelsen, die vom Meer über Jahrtausende geformt wurden.

Die Kirche von Hellnar

Klein, schlicht und wunderschön gelegen – die Kirche von Hellnar war unser nächstes Ziel.

Die Hellnarkirkja war die zweite Kirche, die wir hier auf der Halbinsel besuchen wollten. Sie steht etwas oberhalb des kleinen Küstenortes Hellnar und blickt über das Meer und die zerklüfteten Lavafelder der Umgebung.

Wir fuhren in diesen kleinen Ort und haben keine Menschenseele gesehen. Alles war still und irgendwie unheimlich. Wie ein verlassenes, kleines Dorf. Die Kirche steht einsam, etwas entfernt von den Häusern. Sie hebt sich gut vom dahinterliegenden Ozean ab.

Hellnar selbst war früher ein bedeutender Fischerort. Heute ist es ein kleiner, ruhiger Platz, an dem man die Natur und die besondere Atmosphäre der Halbinsel Snæfellsnes genießen kann. Rund um die Kirche öffnen sich weite Ausblicke über die Küstenlinie, während unterhalb die Wellen des Atlantiks gegen die Felsen schlagen.

Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße haben wir ein einziges weiteres Auto gesehen und nochmal einen wunderbaren Fernblick auf die Kirche gehabt.

Gelber Strand in schwarzer Lava: Skarðsvík

Zwischen dunklen Lavafeldern verbirgt sich ein überraschender Anblick – ein Strand mit hellem, fast goldenem Sand.

Der Skarðsvík Beach liegt an der Nordwestspitze der Halbinsel Snæfellsnes und hebt sich deutlich von vielen anderen Stränden Islands ab. Während man sonst meist auf schwarzen Lavasand trifft, leuchtet hier ein heller, gelber Sand zwischen den dunklen Felsen.

Umgeben ist Skarðsvík von rauen Lavafeldern und zerklüfteten Klippen, die über Jahrtausende durch vulkanische Aktivität entstanden sind.

Der Ort ist etwas abgelegen und auch die Straße dort hin ist ein kleines Abenteuer. Wir machten dort einen kleinen Stopp und lauschten dem Rauschen des Meeres.

Ingjaldshólskirkja – und die strasse zur kirche

Klein und auf einem Hügel gelegen – die Ingjaldshólskirkja bietet einen der schönsten Ausblicke über die westisländische Landschaft.

Sie sollte unsere dritte Kirche auf der Halbinsel sein. Die Ingjaldshólskirkja thront auf einem Hügel in Westisland. Eine dunkle Straße führt gerade aus auf den Hügel, links und rechts gesäumt von goldenem, welken Gras. Die kleine weiße Kirche mit ihrem schlichten roten Dach bildet einen harmonischen Kontrast zur weiten, offenen Landschaft, die sich rundherum erstreckt.

Ursprünglich stammt die Kirche aus dem 19. Jahrhundert, wurde aber über die Jahre gepflegt und restauriert. Sie ist ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv und so war es nicht verwunderlich, dass wir dort auch auf Influencer trafen. Ein junger Mann erhielt Anweisungen, wie er zu gehen und zu stehen hatte, während eine junge Frau ihn dabei fotografierte. Normalerweise halten wir uns im Hintergrund, wenn andere etwas fotografieren. Aber diese Situation war irgendwie so grotesk, dass wir einfach an den beiden vorbei fuhren und weiter vorn unsere Fotos von dieser beliebten Kirche machten. Wohlwissend, dass wir jetzt kurz im Weg standen.

Der berühmte Berg, den wir fast übersehen hätten

Manchmal begegnet man den bekanntesten Sehenswürdigkeiten ganz zufällig – so wie dem wohl berühmtesten Berg Islands.

Im Nachhinein mussten wir ein wenig schmunzeln: Da fährt man durch Island, entdeckt zufällig den berühmtesten Berg des Landes – fotografiert ihn ganz entspannt aus dem Auto – und merkt erst später, dass man gerade an einem der ikonischsten Fotospots der Insel vorbeigekommen ist.

Der 463 Meter hohe Berg erhebt sich direkt neben dem kleinen Ort Grundarfjörður und fällt durch seine außergewöhnliche Form sofort auf. Er hat eine fast symmetrische, kegelförmige Silhouette und gehört zu den meistfotografierten Bergen des Landes.

Erst später wurde uns bewusst, dass dieser Berg tatsächlich so etwas wie das Wahrzeichen Islands ist – ein Ort, für den viele Fotografen extra anreisen, oft in Kombination mit dem nahegelegenen Wasserfall Kirkjufellsfoss. Den hatten wir auch gesehen. Da dort aber zu viele Menschen standen und wir uns der Bedeutung des Ortes auch nicht bewusst waren, entschieden wir uns, einfach weiter zu fahren und haben somit davon nicht mal ein Foto.

REYKJAVÍK BEI NACHT – und keine Polarlichter

Direkt nach unserem Tagesausflug auf der Halbinsel Snæfellsnes fuhren wir wieder nach Reykjavík. Dort hatten wir eine Polarlicht-Jagd gebucht. Zuvor fuhren wir noch ein bißchen durch die Stadt.

Alles war noch schön weihnachtlich geschmückt. Überall Lichter und leuchtende Bäume. Es war richtig schön. Auch die Hallgrímskirkja – die große Kirche in Reykjavík – war schön bunt beleuchtet. Wobei wir nicht wissen, ob das immer so ist.

Wir hatten eine Polarlicht-Jagd in einer kleinen Gruppe gebucht. Ein erfahrener Guide sollte uns zu tollen Spots bringen, an denen wir Polarlichter sehen und fotografieren können. Wie es aber manchmal so ist: In dieser Nacht fanden wir keine Polarlichter. Nur am Ende war der Hauch eines grünen Schweifes über einer Wohnhaussiedlung zu sehen. Kaum sichtbar und nicht so ein hübsches Fotomotiv, wie erhofft.

Aber das war auch gar nicht schlimm. Das Erlebnis zählt und Polarlichter haben wir auch genug gesehen.

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